Gurtband weiß 75 Meter 50mm

Artikel-Nr.: 601950-weiß
39,95
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             Gurtband weiß 75 Meter 50mm

 
 

Gurtbänder sind maschinell gefertigte Web- oder Wirkbänder aus der Weberei.

Das sind Flächengebilde aus mindestens zwei rechtwinklig gekreuzten Fadensystemen.

Die Fäden in Längsrichtung bezeichnet man als Kettefäden. Die Querfäden heißen Schussfäden.

Verbunden sind die Fäden durch die Fadenverkreuzung.

Als Fadenverkreuzung bezeichnet man, dass Fäden in einem bestimmten Rhythmus

(der Bindung genannt wird) über und unter den querliegenden Fäden durchgehen. Damit ein

Gewebe ausreichend schiebefest ist, müssen die Kett- und Schussfäden meistens relativ dicht

gewebt werden

 
 
Material: Polypropylen
 
 
75 Meter !
 

Bandbreite: 50mm

 

 

Die Firma Rudolf Forstmann GmbH ist ein Großhandel mit langer Tradition.
Unser Warenangebot umfasst Metallbeschläge und Accessoires zur Fabrikation von Lederwaren und Holzwaren aller Art. Seit 2007 sind wir Kooperationspartner der Firma Sudhaus GmbH Iserlohn, dem Traditionshersteller von Kofferbeschlägen.

 

Seit 2012 Partner der Firma Jacobs GmbH: Jacobs GmbH ist der perfekte Partner für Accessoires-Hersteller weltweit, die höchste Anforderung an Mode, technische Umsetzung, Flexibilität und Service stellen.

 

Wir versenden unsere Waren europaweit an Produzenten der Kofferindustrie und Lederindustrie aller Art, holzverarbeitende Betriebe, Hersteller von exlusiven Lederwaren, Sattlereien, Raumausstatter, Lederwarengroß- und Einzelhandel sowie gemeinnützige Einrichtungen und viele mehr.

                                                

 

Die Lederwarenindustrie des 19. Jahrhunderts war von einer stetig größer werdenden Vielfalt der Produkte geprägt: Portemonnaies, Brief- und Visitenkartentaschen, Damentaschen, Schmuckkästchen, Koffer, Necessaires für Haus und Reise, Fotografiealben und die Schuhfabrikation, um nur einige zu nennen. Es entwickelten sich Spezialbetriebe, die Leder beispielsweise pressten, prägten, färbten und vergoldeten.

 

Das Ledermuseum und die Internationale Lederwaren-Messe erinnern heute noch daran, dass die Stadt Offenbach bis in das 20. Jahrhundert hinein das Zentrum der Lederindustrie in Deutschland war. Am Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in keiner anderen Stadt des Deutschen Reichs soviel Leder produziert und verarbeitet, wie in Offenbach am Main. Über 10.000 Menschen arbeitete zu dieser Zeit in der Lederindustrie und Offenbacher Lederprodukte wurden auf Weltausstellungen prämiert.

Ihren Anfang hatte die Lederindustrie in Offenbach im 18. Jahrhundert genommen. Im Jahr 1776 gründete der Buchbinder Joseph Anton Mönch eine Fabrik zur Herstellung von Leder-Etuis für die Schmuckindustrie. Bis zum Ende des Jahrhunderts gründeten weitere Offenbacher Bürger „Portefeuille”-Fabriken womit der Grundstein für die spätere Lederwarenindustrie gelegt war. Etuis, Brieftaschen, Portemonnaies und Schmuckkästchen wurden hauptsächlich produziert.

 

Im 19. Jahrhundert wurde das Leder verarbeitende und produzierende Gewerbe in der Stadt immer weiter ausgebaut und industrialisiert. Gleichzeitig kam es zu einer Konzentration der Branche in Offenbach. Neben Leder und Lederwaren wurden nun auch Schuhe industriell in der Stadt gefertigt.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Offenbach zur deutschen Lederstadt mit Weltruhm geworden. In keiner anderen Stadt des Reiches wurde so viel Leder verarbeitet wie hier. Drei Viertel aller Mitglieder des reichsweiten „Verbandes der Portefeuiller und Ledergalanteriearbeiter“ stammten aus dem Bezirk.

 

Bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts war die Lederwarenindustrie das dominierende Gewerbe in Offenbach. Dies änderte sich jedoch im Lauf der 60er Jahre. Vor allem aus Kostengründen verlagerten viele Unternehmen ihre Produktion ins Ausland.

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